Conspectrum und LL-emedia präsentieren Mobileye System auf der  Fleet Convention in der Wiener Hofburg.

Anläßlich der Pressekonferenz zur Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik 2015 präsentiert der österreichische Verkehrsminister Maßnahmen  zur Erhöhung  der Verkehrssicherheit.

In einem Pilotprojekt werden 20 LKWs mit dem MOBILEYE Shield+ System ausgestattet, welches zur Unfallvermeidung beiträgt und u.a. den “Toten Winkel” absichert.

pr-unfallstatistik1Verkehrsminister Jörg Leichtfried hat heute, Mittwoch, gemeinsam mit dem Generaldirektor der Statistik Austria Konrad Pesendorfer und Konrad Kogler, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit im Bundesministerium für Inneres, die aktuelle Straßenverkehrsunfallstatistik 2015 und neue Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit präsentiert. Zwar ist die Zahl der Verkehrsunfälle seit einigen Jahren konstant, die Zahl der Verkehrstoten ist aber im Vergleich zu 2014 um 11 Prozent auf 479 Todesopfer gestiegen. „Ich will nicht davor resignieren, dass jedes Jahr hunderte Menschen im Straßenverkehr ums Leben kommen. Ich will diesen Missstand beheben und bin davon überzeugt, dass das möglich ist“, machte Leichtfried deutlich. Er habe sich daher zum Ziel gesetzt, dass es in Zukunft „keinen einzigen Verkehrstoten mehr auf Österreichs Straßen“ geben soll. In einem ersten Schritt soll bis 2020 die Anzahl der Verkehrstoten halbiert werden. Im Herbst wird dazu ein aktualisiertes Verkehrssicherheitsprogramm vorgelegt, in dem sich weitere über 100 Maßnahmen finden.

Das heute präsentierte Sicherheitspaket seien erste „Akutmaßnahmen“, um auf den Anstieg der Verkehrstoten zu reagieren. Es beinhaltet zwei Schwerpunktgruppen: LKW und junge LenkerInnen. Ab sofort startet etwa das Pilotprojekt „Mobil-Eye“ für LKW, die laut Statistik besonders oft in schwere Unfälle verwickelt sind. „Das Problem bei LKW ist oft der tote Winkel“, weiß Leichtfried. In dem Pilotprojekt werden zunächst 20 LKW mit einem Assistenzsystem ausgestattet, das dem Lenker Rundumsicht gestattet und vor Kollisionen mit PKW, RadfahrerInnen und FußgängerInnen warnt. Das Projekt ist mit 100.000 Euro dotiert. Bei Erfolg könne ein Förderprogramm angedacht werden.

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